Vogelgrippe beim Hund

Bisher gibt es keinen Hinweis darauf, dass Hunde an Vogelgrippe erkranken oder das Virus der klassischen Geflügelpest H5N1 weitergeben können. Sollte ein Hund einen am H5N1-Virus verstorbenen Vogel apportieren, so ist es nach der bisherigen Kenntnis äußerst unwahrscheinlich, dass er sich dabei ansteckt. Auch wenn sich der Hund auf einem verendeten Vogel wälzt und ein Mensch anschließend mit dem Hundefell in Kontakt kommt, besteht nach dem heutigen Wissensstand kein erkennbares Risiko, sich auf diesem Weg zu infizieren. Soweit bekannt, finden Infektionen des Menschen durch das Virus nur dann statt, wenn größere Mengen von tierischem Ausscheidungsmaterial aufgenommen werden, etwa durch Kinder, die mit toten kotverschmutzten Vögeln spielen. Sollte es zu einem Kontakt mit möglicherweise ansteckenden Exkrementen gekommen sein, so kann durch Waschen der Hände mit heißem Seifenwasser das Virus unschädlich gemacht werden.

 

Fit ins Frühjahr - auch für Hunde

Wenn die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen, steht für Ihren Hund der erste Haarwechsel an

Dem Haarwechsel kann man mit täglicher Fellpflege gut zu Leibe rücken. Zum Entfernen des toten Haares gibt es spezielle Kämme und Bürsten für jeden Haartyp im Zoofachhandel. Gut bewährt hat sich der sogenannte Pflegehandschuh besonders bei Hunden, die empfindlich auf die Fellpflege reagieren.
Streicheln lassen sie sich ja immer gerne - und mit dem Handschuh lässt sich dabei immer eine ganze Menge Haare entfernen. Gerade jetzt tun die täglich länger werdenden Spaziergänge Mensch und Tier gleichwohl gut. Denn auch beim Hund können sich während der ruhigeren Zeit im Winter einige Pfunde angesammelt haben, die es loszuwerden gilt.
Mit viel Bewegung in der frischen Luft und auf die Jahreszeit abgestelltem Futter sowie viel Vitaminen und einer Fellkur aus dem Zoofachgeschäft gelingt das Fitnessprogramm auch für unseren vierbeinigen Freund. Auch die Krallen könnten zu lange geworden sein. Ein prüfender Blick einmal pro Woche lässt solche Probleme erst gar nicht entstehen. Jetzt ist es auch Zeit (bevor die langen Spaziergänge und die Hundetreffs wieder zur Regel werden), einen kontrollierenden Blick auf den Impfausweis zu werfen und ggf. nötige Impfungen auffrischen zu lassen.

Nicht nur Menschen leiden unter der Frühjahrsmüdigkeit, sondern auch Hunde

NachSchätzungen zufolge leiden rund 50-70% der Deutschen unter dem Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Schuld an allem ist das Wetter. Genauer gesagt der Wechsel vom winterlich Kalten ins frühlingshaft Warme.

Und wie uns Menschen kann auch Ihrem Hund die Umstellung von Kalt auf Warm zu schaffen machen. Was Sie als Tierbesitzer dagegen tun können, erfahren Sie hier.

 

Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr "Kommissar Rex" nur ein Auge riskiert und nicht wie sonst freudig zur Tür läuft, sobald Sie die Leine in die Hand nehmen. Er ist nicht krank, ihm macht nur – genauso wie vielen Menschen – die Frühjahrsmüdigkeit zu schaffen. Und wenn sich über den Winter vielleicht noch ein paar Kilos zusätzlich auf die Rippen geschlagen haben …


Weg mit dem Winterspeck
Ausgiebige Spaziergänge mit dem Hund beheben den nachwinterlichen Sauerstoffmangel und Hund und Herrl werden so "schrittweise" frühlingsfit. Vermehrte Bewegung an der frischen Luft lässt die Kilos schmelzen, regt den Kreislauf an und erleichtert die hormonelle Umstellung. Und wer weiß: Vielleicht ist das ja der Start zum gemeinsamen Joggen!

 

100 Bürstenstriche

Zählen müssen Sie natürlich nicht, aber erleichtern Sie Ihrem Vierbeiner den Fellwechsel, indem Sie ihn ausgiebig und regelmäßig – am besten täglich – bürsten. Es nützt dem haarenden Hund, weil es die Durchblutung der Haut und damit den Fellwechsel fördert und gegen etwaigen Juckreiz vorbeugt. Auch Ihre Teppiche und Polstermöbel werden es Ihnen danken. Außerdem gibt es kaum einen Hund, der die vermehrte Zuwendung seines Besitzers nicht schätzt und das tägliche Bürsten nicht genießt.


Fressen light
Helfen Sie Ihrem vierbeinigen Freund zusätzlich, in dem Sie ihm leichteres hochwertiges Futter anbieten. Marken-Fertigfutter hält hier nicht nur eine große Auswahl an Light-Varianten bereit, es enthält auch alle Vitamine, die Ihr Hund gerade jetzt so dringend benötigt. Passen Sie auch auf, was Sie Ihrem Liebling zwischendurch füttern. Schweinsohren & Co. sind nicht nur wenig hygienisch, sondern vor allem fett. Verwöhnen Sie ihn mit handelsüblichen hundegerechten Snacks, die bereits in großer Auswahl und Vielfalt angeboten werden.


Baden oder nicht baden?

Hat das Hundefell über den Winter viel Staub und Schmutz aufgenommen, der sich trotz intensiven Bürstens nicht ganz entfernen lässt, so spricht nichts gegen ein Bad oder eine Dusche. Verwenden Sie dazu aber ein mildes Hundeshampoo oder – wenn es Bello sehr juckt – ein mildes Allergie-Shampoo. Beides finden Sie im Fachhandel sowie in gut sortierten Drogerien und Apotheken. Für die kurze Dusche zwischendurch reicht warmes Wasser! Achten Sie darauf, dass Sie Ihren Hund anschließend gut abtrocknen und – sofern er es sich gefallen lässt – sanft trocken föhnen. Hunde, die ihren Pelz in der Sonne im Freien trocknen lassen können, sollten an einem warmen Tag spätestens zu Mittag gebadet werden, dann hat das Fell genügend Zeit, in der warmen Nachmittagssonne zu trocknen. Anschließend ist natürlich wieder ausgiebiges Bürsten angesagt.

Gesund und frühlingsfit
Der Beginn des Frühjahrs ist auch der richtige Zeitpunkt für einen Besuch beim Tierarzt. Sei es, um die nötigen Impfungen auffrischen zu lassen oder zu einer kleinen Vorsorgeuntersuchung, bei der neben vielen anderen "Checks" (wie Kontrolle der Blutfettwerte, Kontrolle von Ohren und Gehörgang, Augen, Bindehäute, Zähne etc.) auch Herz und Kreislauf überprüft werden. Damit ungetrübten Lauf- und Spielfreuden auch bei warmem Wetter nichts im Weg steht.


Weg mit Floh und Zeck
Flöhe und vor allem Zecken sind für unsere Tiere gefährlich (das gilt im übrigen auch für Katzen, die ins Freie können). Sie können Ihren Vierbeiner mit einer Zecken- und Flohprophylaxe bei Ihrem Tierarzt ganz einfach davor schützen. Diese Mittel sind sicher und leicht anzuwenden und schützen Ihren vierbeinigen Liebling – je nach Präparat – garantiert für ein bis mehrere Monate vor den Quälgeistern.