Vorbereitung zur Teilnahme an Turnieren:

April-September(MESZ/MEST):

Mittwochs ab 18.30 Uhr-Anfänger und Fortgeschrittene.

Zusätzlich zur Vorbereitung an den Wettkämpfen: Sonntags 10.30 Uhr (nach Absprache) - Nur Fortgeschrittene!

Oktober-März(Normal-/Winterzeit):

Samstags ab 16.00 Uhr.

Tuniersport Termine

 

Der Turnierhundesport - Sport für Mensch und Hund

Turnierhundsport macht einfach allen Beteiligten Spaß. Er bedeutet aktive Gestaltung der Freizeit und steht für die Begriffe Erholung, sportliche Ertüchtigung, Wettkampferlebnis, Erfolg und Niederlage. Kurz, er sollte für den Hundefreund die herrlichste Nebensache der Welt sein. Eine gerechte und an den Sportler angepasste Bewertung wird durch die Einteilung in die verschiedenen Klassen gewährleistet. Unser Verein will mit dem Turnierhundsport allen Hundehaltern ein attraktives Angebot zur sportlichen Betätigung machen.

Der Hund als Partner erfährt so gleichzeitig die heute für den Alltag so wichtige Erziehung. Aus diesem Grund wendet sich der Turnierhundsport an alle Hundehalter, die den sportlichen Umgang mit ihrem Vierbeiner lieben und die das Verständnis zwischen Hundeführer und Hund fördern wollen. Die Disziplinen des Turnierhundsports sind so aufgebaut, dass sie mit Hunden aller Größen und Veranlagungen ausgeführt werden können.

 

Um allen Hundehaltern und allen Hundearten die Möglichkeit zu geben, sich sportlich zu betätigen, hat der swhv schon vor über 25 Jahren den Turnierhundesport (THS) aus der Taufe gehoben.

Heute ist der Turnierhundesport ein fester Bestandteil in der Angebotspalette der Hundesportvereine in ganz Deutschland.

 

Du wirst Dir jetzt sicherlich denken, daß Du und Dein Hund keine Hochleistungssportler sind. Das macht nichts, denn Turnierhundsport ist eigentlich auch Breitensport, d.h. Sport für alle. Angefangen in der Jüngstenklasse, d.h. von dem Tag an, an dem der Jugendliche den Hund ohne fremde Hilfe zum Start führen kann, bis zur Seniorenklasse ab dem 61. Lebensjahr trifft man alle Altersgruppen in den Vereinen und auf den verschiedenen Turnieren. Der Turnierhundsport unterteilt sich in mehrere einzelne Abschnitte. Neben der Unterordnung gibt es den Hürdenlauf, den Slalomlauf und den Hindernislauf; zusammengefaßt als Vierkampf. Ambitionierte Jogger können mit ihren Hunden am 2000 oder 5000m Geländelauf teilnehmen. Als Mannschaftsdisziplin gibt es noch den CSC - Combinations Speed Cup, eine Art Staffellauf über einen Hindernisparcour, der aus drei Sektionen besteht.

Das breitgefächerte Angebot des Turnierhundesports (Hindernislauf-Turniere, Vierkampf, "CSC"-Mannschaftswettkämpfe, Geländelauf mit dem Hund sowie viele interessante Kombinationen) bietet ideale Möglichkeiten zu spontanen, spielerisch aufgebauten Handlungen zusammen mit dem Hund.


Turnierhundsport bedeutet aktive Gestaltung der Freizeit und steht für die Begriffe Erholung, Sport, Wettkampferlebnis, Erfolg und Niederlage. Die einzelnen Übungen haben meßbare Leistungsanforderungen und sind dem natürlichen Lernverhalten und dem Leistungsvermögen von Hund und Halter angepaßt. Die Disziplinen im Turnierhundsport sind so aufgebaut, daß sie mit Hunden aller Größen und Artenausgeführt werden können. Damit die Chancengleichheit gewahrt bleibt, wird bei Turnieren bei den Hundeführern nach Alter und Geschlecht unterteilt, und bei den Hunden nach der Größe.

Übungen mit meßbaren Leistungsanforderungen für Hundehalter und Hund, die angepaßt sind an die natürlichen Veranlagungen und an das Lernvermögen des Hundes, prägen diesen Sportzweig und machen seinen Erfolg aus.

Der betont lockere Aufbau ist so richtig für Einsteiger und hier insbesondere für Kinder und Jugendliche. Turnierhundesport kann als die ideale Freizeitgestaltung für die hundehaltende Familie bezeichnet werden.

 

Kurz gesagt, Hundesport ist die schönste Nebensache der Welt


Vierkampf


Die Königsdisziplin in dieser Sportart, oder anders gesagt: was der Zehnkampf in der Leichtathletik darstellt, ist der Vierkampf im Bereich Turnierhundsport

Insgesamt gehören die Übungsteile: Gehorsam, Hindernislauf, Slalom und Hürdenlauf zu dieser Art Körperertüchtigung für Mensch und Hund.


Eine davon ist die Gehorsamsübung. Der Hund muss hier an lockerer Leine bzw. in Freifolge freudig und korrekt mit seinem Hundeführer mitgehen.
Außerdem muss eine Sitz- und eine Platzübung gezeigt werden.

Den Hürdenlauf - die zweite Disziplin des Vierkampfs - gibt es in unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad.
Für den Vierkampf I läuft der Hundeführer neben den Hürden, beim Vierkampf II (neu seit 2002) muss er mit dem Hund über die Hürden.
Für beide Variationen gilt: Der Hund muss parallel zum Hundeführer laufen, für Vorausprellen oder Nachhängen gibt es Punktabzug.


Der Slalomlauf besteht aus einem Zick-Zack-Kurs auf 75 m Länge. Es ist schon faszinierend, sich das gekonnte Zusammenspiel von Herrchen/Frauchen und Hund anzuschauen, wenn sie gemeinsam den 75 Meter langen und in den Slalomtoren 1,40 Meter breiten ZickZack-Kurs bewältigen. Um Strafpunkte zu vermeiden, müssen Hundeführer und Hund die Tore passieren und keine Stange auslassen. Zwei Wertungsdurchgänge fließen in die Ergebnisermittlung ein.


Beim Hürdenlauf und beim Slalomlauf gibt es jeweils Bonuspunkte, wenn der Hund ohne Leine geführt wird.

 

Der Hindernislauf ist ein Kurzstreckenlauf über 75 m, wobei der Hund 8 Hindernisse überwinden muss.
Den Hindernislauf gibt es auch als separaten Wettkampf, dann wird unterschieden in Hunde über und Hunde unter 50 cm Schulterhöhe und die Hindernishöhe angepasst. Diese Strecke ist wie zum Beispiel eine Joggingstrecke mit Hürde, Treppe, Tunnel, einem 65 Zentimeter hohen Laufdiel, einem Reifen, einem Hoch-Weit-Sprung, erklettern oder durchkriechen die Hunde diese, der Hundeführer darf hingegen neben den Geräten laufen.
Kaum zu glauben, aber trotz aller zu überwindenden Hindernisse ist der Hund meistens noch eher am Ziel als Herrchen/Frauchen und die ringen - dort angekommen - ganz schön nach Luft, spätestens nach dem zweiten Wertungsdurchgang.

 

Wenn ein CSC-Parcours aufgebaut wird, gibt es richtige Wettkampfstimmung. Drei Hundeführer sind mit ihren Hunden am Start. Hier geht es um Tempo, Gehorsam, Sozialverträglichkeit der Hunde - trotz hoher Anspannung - und um Führigkeit. Der Parcours ist in drei Sektionen, gespickt mit Hindernissen, Slalomtoren und Wendestangen aufgeteilt und jeder Hundeführer steht mit seinem Hund an der ihm zugewiesenen Startposition und darf dort erst dann loslaufen, wenn der vorherige Läufer sein Ziel erreicht hat. Ähnlich den Staffelläufen in der Leichtathletik, jedoch ohne Staffelübergabe, laufen die Spielregeln des CSC.

QSC (Qualifikations-Speed-Cup)

Eine weitere Variation des Themas Turnierhundsport wird mit dem QSC demonstriert. Zwei Teams Mensch/Hund kämpfen auf parallelen, baugleichen Hindernisparcours um den Sieg. Im k.o.-System Sieger gegen Sieger, wird so der Tagesbeste ermittelt.
Spätestens bei dieser Disziplin wird nicht nur von den Teilnehmern körperliche Fitness verlangt. Das Publikum als leistungsförderndes Element ist aus dem Turnierhundsport nicht wegzudenken. Schon manch einer kam heiser nach Hause.

Shorty

Der Shorty ist ein Kurzbahn-CSC, der aus 2 Sektionen besteht.
Er wurde, wie der QSC und der Geländelauf-Plus, 2002 in die Turnierordnung aufgenommen.

Der Geländelauf wird auf eine Distanz von 2000 oder 5000 m angeboten. Der Hund wird dabei an der Leine geführt.
Seit 2002 ist es auch möglich, im Geländelauf-Plus zu starten. Hier ist die Verwendung eines Bauchgurtsystems erlaubt. Um Unfälle zu vermeiden, muss es mit Panikhaken und Gummifederung ausgerüstet sein, in Verbindung mit dem entsprechenden Geschirr für den Hund

Da fast jeder gesunde Hund, egal ob Rassehund oder Mischling, groß oder klein, von sich aus die Voraussetzungen zum Lauftraining mitbringt, ist der Einstieg in diese THS Disziplin verhältnismäßig einfach. Der Geländelauf ist nicht nur ein Erlebnis für beide, sondern fördert auch die Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden, den Ausgleich zu der oft monotonen Tätigkeit im Berufsleben. Geländelauf mit dem Hund ist so richtiges Abschalten von den vielen Dingen des Alltags. Die Laufstrecke, häufig durch Wald und Flur und selten asphaltiert, wird mit angeleinten Hund bewältigt. Im Idealfall läuft der Hund ohne zu ziehen oder zu zerren an lockerer Leine neben seinem Zweibeiner. Auch hier sind - wie in den anderen Disziplinen - Gehorsam und sozialverträgliches Verhalten des Hundes Grundlage und Garant für Spaß und Erfolg.